Rund ums Essen

Honig - Vielfalt aus der Natur

Honig – made by nature

Honig ist ein reines Naturprodukt und hierzulande so beliebt wie nirgends auf der Welt.
Die Deutschen sind Weltmeister im Honigverzehr. Rund 1,3 kg Honig pro Jahr und Kopf werden von uns konsumiert.
Honig gibt es schon seit Menschengedenken. Schon in der Steinzeit war das Bienenprodukt ein wertvolles und wichtiges Nahrungsmittel.
Die „Speise der Götter“, wie die goldfarbene, zuckersüße Delikatesse von den Alten Ägyptern genannt wurde, war lange Zeit sehr begehrt, da es das einzige Süßungsmittel war.

Honig war früher jedoch nicht nur Nahrungsmittel, er wurde auch als Heil- und Schönheitsmittel eingesetzt. Schon Cleopatra wusste seine Wirkung zu schätzen und verwendete Honig als Badezusatz.
Honig zählt zu den natürlichsten Lebensmitteln, die wir kennen. Seine Zusammensetzung hat sich im Laufe der Zeit quasi nicht verändert.
Damit Honig in seiner ursprünglichen und natürlichen Form bleibt, sieht die Deutsche Honigverordnung vor, dass weder Stoffe zugesetzt noch honigeigene Bestandteile entzogen werden dürfen.

Honig – Vielfalt aus der Natur

Grundsätzlich wird zwischen BLÜTENHONIG und HONIGTAUHONIG unterschieden.
Blütenhonig wird aus dem Nektar einer oder verschiedenen Pflanzen gewonnen. Gibt das Etikett des Honigs Auskunft über bestimmte Blüten und Pflanzen, dann muss er überwiegend von dieser Pflanze stammen und die typischen Merkmale aufweisen. Mischblütenhonige dürfen aus verschiedenen Pflanzen gewonnen werden.
Honigtauhonig wird aus Honigtau, den Ausscheidungen von Blatt- oder Schildläusen, gewonnen. Die Läuse sammeln Pflanzensaft und scheiden die überschüssige Flüssigkeit als Honigtau, der sich auf den Pflanzen ablagert, aus. Die Bienen sammeln dann diesen Honigtau.

Honigtauhonig

Waldhonig, Tannenhonig oder Blatthonig
Waldhonig, Tannenhonig oder Blatthonig sind Honigtauhonige. Sie schmecken sehr kräftig bis würzig und haben eine dunkle Farbe.

Blütenhonig

Akazienhonig
Akazienhonig stammt von der falschen Akazie, der Robinie, ab. Sein Geschmack ist sehr mild und angenehm aromatisch. Die Farbe dieser Honigsorte ist hell bis gelblich und seine Konsistenz flüssig.
Kastanienhonig
Dieser relativ dunkle Honig schmeckt sehr aromatisch und ist eher dünnflüssig.

Kleehonig
Kleehonig hat eine hellgelbe Farbe, einen feinen und milden Geschmack und eine cremige Konsistenz.

Rapshonig
Rapshonig hat eine weiße bis hellgelbe Farbe. Er ist cremig bis fest und kristallisiert schnell. Er schmeckt süß und zart.

Wildblütenhonig
Wildblütenhonig ist ein Mischhonig, dessen Geschmack durch die Blütenarten bestimmt wird. Meist hat er eine goldene Farbe.

Einkaufstipps

Trägt ein Honig Bezeichnungen wie „Auslese“ oder „Auswahl“, so muss er auch überdurchschnittliche Eigenschaften in Farbe, Aussehen, Konsistenz und Geschmack aufweisen.
Die Bezeichnungen „kalt geschleudert“, „mit natürlichem Fermentgehalt“ oder „wabenecht“ darf Honig nur tragen, wenn er besonders sorgfältig gewonnen, gelagert und abgefüllt wurde.

Lagerung von Honig

Gelagert werden sollte Honig kühl und trocken. Licht und Hitze tun ihm nicht gut. Optimale Temperatur ist 18° C. Wird Honig so gelagert, so ist er fast unbegrenzt haltbar.