Getränke

Mineralwasser

Durstlöscher Nr. 1

Mineralwasser ist bei uns Durstlöscher Nr. 1! Jährlich trinkt jeder Deutsche durchschnittlich rund 133 l der klaren Flüssigkeit. Favoriten sind Mineralwässer mit Kohlensäure, gefolgt von denen mit weniger Kohlensäure. Insgesamt gibt es in Deutschland weit über 500 heimische Wässer, wobei grundsätzlich zwischen Mineral-, Heil-, Quell- und Tafelwasser unterschieden wird.

Natürliches Mineralwasser
Das natürliche Mineralwasser stammt aus unterirdischen Quellen, enthält eine Vielzahl an Mineralien und wird direkt am Quellort abgefüllt.

Die Wässer müssen von ursprünglicher Reinheit sein. Natürlichem Mineralwasser darf nichts zugesetzt werden. Erlaubt sind lediglich Kohlensäure, Eisen und Schwefel zu entziehen. Für den Verbraucher muss das dann ganz klar auf dem Etikett gekennzeichnet sein.

Kennzeichnung auf dem Etikett

Natürliches Mineralwasser
Wurde keine Kohlensäure zugesetzt, spricht man von “Natürlichem Mineralwasser”. Es enthält lediglich einen natürlichen Kohlensäuregehalt.

Kohlensäure entzogen
Wird Kohlensäure ganz oder teilweise entzogen, so muss das auf dem Flaschenetikett ausgewiesen sein.

Kohlensäure zugesetzt
Natürliches kohlensäurehaltiges Mineralwasser
Bei der Gewinnung der Wässer entweicht Kohlensäure. Diese darf beim Abfüllen bis zum ursprünglichen Gehalt wieder zugesetzt werden. “Natürliches Mineralwasser mit eigener Quellenkohlensäure versetzt” – so muss Wasser gekennzeichnet werden, wenn ihm nach der Gewinnung mehr Kohlensäure als der ursprüngliche natürliche Gehalt zugesetzt wird. “Natürliches Mineralwasser mit Kohlensäure versetzt” – dem Wasser wird Kohlensäure zugesetzt, welches von einer anderen Quelle kommt.

Säuerling oder Sauerbrunnen
Mineralwässer sind mit dem Zusatz Säuerling oder Sauerbrunnen versehen, wenn der natürliche Kohlensäuregehalt größer als 250 mg/l beträgt.

Sprudel
Mineralwässer tragen den Zusatz Sprudel, wenn sie entweder unter Zugabe von Kohlendioxid abgefüllt wurden oder sie unter natürlichem Kohlensäuredruck aus der Quelle gesprudelt sind.

Stilles Wasser
Hat das Wasser weniger als 5,5 g/l Kohlensäure, so wird es als “Stilles Wasser” oder “Stille Quelle” bezeichnet.

Zusatz-Deklaration auf dem Etikett
Das muss auf dem Etikett stehen, wenn das Mineralwasser behandelt wurde:
“Enteisent” – Dem Mineralwasser wurde Eisen entzogen.
“Entschwefelt” – Schwefel wurde dem Wasser entzogen.
“Fluoridhaltig” – Ab einer Menge von 1,5 mg/l Fluorid muss das Wasser den Zusatz „Fluoridhaltig“ tragen.
“Geeignet für natriumarme Ernährung” – Wässer enthalten weniger als 20 mg/l Natrium.
“Chloridhaltig” – Das Mineralwasser enthält mehr als 200 mg/l Chlorid.
“Sulfathaltig” – Wasser mit dieser Zusatzbezeichnung enthält mehr als 200 mg/l Sulfat (Schwefelverbindung).

Heil-, Tafel- und Quellwasser

Heilwasser
Heilwässer gelten als freiverkäufliche Arzneimittel, sie unterliegen dem Arzneimittelgesetz. Heilwässer können die Heilung bestimmter Erkrankungen unterstützen. Alle wichtigen Inhaltstoffe müssen auf dem Etikett angegeben sein, ebenso wie das Anwendungsgebiet, Gegenanzeigen und die Dosierungsanleitung.

Tafelwasser
Tafelwasser wird meist aus Trinkwasser und natürlichem Mineralwasser, Meerwasser, Mineralstoffen, Sole und Kohlensäure hergestellt. In der Gastronomie muss Tafelwasser nicht, wie Mineralwasser, in seiner Originalverpackung serviert werden. Sodawasser ist ein Tafelwasser, das mindestens 570 mg Natriumhydrogencarbonat und Kohlensäure enthält. Sodawasser wird in der Gastronomie hauptsächlich für Longdrinks verwendet.

Quellwasser
Quellwasser muss grundsätzlich den Anforderungen an Trinkwasser entsprechen. Es darf mit Kohlensäure versetzt, enteisent oder entschwefelt werden. Quellwasser benötigt keine amtliche Anerkennung.

Near Water – aromatisierte Mineralwässer
In den letzten Jahren sind viele sogenannten “Near Water”, aromatisierte Mineralwässer, auf den Markt gekommen. Ihnen sind Frucht- oder Kräuterauszüge in vielen Geschmacksrichtungen zugesetzt. Zitrone, Pfirsich, Traube, Himbeere oder Grüntee – bei den “Near Water”-Getränken bleiben keine Geschmackswünsche offen. Viele von ihnen sind sogenannte Wellnessgetränke, die auf wohltuende Weise beleben und erfrischen.

Figurbewusst und mineralstoffreich
Mineralwasser ist nicht nur ein figurbewusster Durstlöscher, es ist vielmehr auch Lieferant wichtiger Mineralien wie beispielsweise Natrium, Kalium, Eisen, Magnesium, Calcium etc. Da der Körper Mineralstoffe nicht selbst herstellen kann, muss er sie über die Nahrung aufnehmen. Mit dem Mineralwasser nehmen wir wertvolle Mineralstoffe zu uns. Deshalb sollten Sie bei der Wahl Ihres Mineralwassers genau auf das Etikett schauen und die enthaltenen Mineralstoffe beachten.

Je nach Mineralwassersorte unterscheiden sich die Wässer insbesondere in ihrem Mineralstoffgehalt. Mineralwässer mit hohem Natrium- und Chloridgehalt werden beispielsweise nicht empfohlen für Menschen mit hohem Blutdruck. Natrium und Chlorid bilden zusammen Kochsalz – das wiederum wirkt sich negativ auf den Blutdruck aus. Ein Mineralwasser mit hohem Calciumgehalt empfiehlt sich für Menschen, die eine Laktoseintoleranz haben und keine Milch und Milchprodukte vertragen. Mineralwasser mit mehr als 150 mg/l Calcium gelten als kalziumreich.

Staatliche Anerkennung der Quellennutzung
Die Nutzung der Mineralwasser-Quellen muss staatlich anerkannt werden. Dazu werden das Wasser und alle Gewinnungsschritte bis hin zur Etikettierung geprüft. Dank dieses Verfahrens ist Mineralwasser das einzige Lebensmittel in Deutschland, das amtlich anerkannt werden muss.

Vom Profi: Alles rund um Mineralwasser

Mineralwasser – einfach gut
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