Schokolade und Pralinen

Schokolade – das kleine Stück zum Glück

Manche gönnen sie sich hin und wieder als kleine Belohnung, für andere ist sie eine kleine Leckerei zwischendurch. Für fast alle aber ist Schokolade der Inbegriff für eine Verführung, der man nicht widerstehen kann. Über 11 Kilogramm Schokolade werden heute pro Kopf in Deutschland verzehrt.

Von Mexiko in die Herzen der ganzen Welt

Ihren Namen verdankt die Schokolade den Azteken. Sie nannten ein kakaohaltiges Getränk aus Wasser, Kakao, Vanille und Cayenne-Pfeffer Xocoatl. 1528 brachten die spanischen Eroberer den ersten Kakao nach Europa, wo er dann bei Hofe getrunken wurde. Und noch im 18. und 19. Jahrhundert war Kakao so teuer, dass ihn sich fast nur Adlige leisten konnten. Erst die Methode, Kakao zu pressen, und die Verwendung von preiswerteren Sorten machten ihn für die breite Masse erschwinglich.

Eine Kunst für sich

Auch wenn heute Maschinen einen großen Teil der Arbeit übernehmen, ist die Herstellung von Schokolade immer noch ein langwieriger und aufwändiger Prozess. Um aus Kakao Schokolade zuzubereiten, wird die Kakaomasse zunächst mit Zucker, gegebenenfalls mit Kakaobutter und je nach Schokolade mit Milchpulver vermischt und fein vermahlen. In der Conche wird die Masse dann vorsichtig erwärmt und ganz fein zerrieben. Dabei wird die Feuchtigkeit reduziert, Aromen werden aufgeschlossen. Danach wird die Schokolade in Formen gegossen und gegebenenfalls mit einer Füllung versehen. Immer häufiger kommen bei der Herstellung von Schokoladen ganz neue Aromastoffe und Gewürze zum Einsatz. Chili, Zimt, selbst schwarzer Pfeffer oder Thymian verwöhnen den Genießer mit immer neuen Geschmacksrichtungen.

Pralinen – raffinierte Verführer

Die Krönung der Chocolatierskunst ist wohl die Praline, ein Konfekt aus Schokolade, gefüllt mit Nougat, Nüssen, Pistazien, Likör, Marzipan oder anderem mehr. Wurden bei der Herstellung ursprünglich Nüsse, kandierte Früchte oder Marzipanstücke in Schokolade getaucht, entwickelte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Gussverfahren in Metallformen. Dabei werden die Formen zunächst mit flüssiger Schokolade ausgegossen, dann mit Nüssen, Trockenfrüchten oder Likör gefüllt und schließlich mit einem Schokoladenplättchen verschlossen.

Heute gibt es in vielen Ländern Europas zahlreiche Hersteller der kleinen Köstlichkeiten. Hochburg der Pralinenmacher ist aber nach wie vor Belgien mit einer Vielzahl weltbekannter Marken.

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