Wellness… und die kalte Jahreszeit kann kommen!

Falls Sie gedacht haben der Begriff „Wellness“ ist eine neuzeitliche Erfindung, dann müssen wir Sie hier an dieser Stelle eines Besseren belehren. Der Begriff „Wellness“ wurde erstmals im Jahr 1654 erwähnt und bedeutete soviel wie „gute Gesundheit“. Die Wellness-Bewegung jedoch, wie wir sie heute erleben, kommt wie so vieles aus den USA. Bereits in den 50er Jahren wusste man um die wohltuende Wirkung des ganzheitlichen Gesundheitskonzeptes.

Stressgeplagten soll „Wellness“ ein Wohlgefühl sowohl für Geist, Seele und Körper bringen. Daher umfasst der Begriff „Wellness“ zum einen die Ernährung, dass heißt letztendlich auch die ganzheitliche Betrachtung der Ernährung und der kritische Umgang mit der Umwelt. Zum anderen zählt die körperliche Bewegung aber auch die geistige Entspannung dazu.

Mittlerweile gibt es Wellness-Angebote in vielen Bereichen und Branchen. So bieten Hotels vermehrt Wohlfühlangebote an, die dem Gast rundum Entspannung bieten. Produkte, die mit Wellness werben, findet man im Lebensmittelbereich, im Sportbereich, ja selbst im Textilbereich.

Wir haben für Sie wertvolle Tipps zusammengestellt für Ihr persönliches Wellness-Programm, um Sie fit für die kommende Jahreszeit zu machen. Bieten Sie dem Alltagsstress Paroli und denken Sie auch mal an sich!

Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung!

Tipps für Ihr persönliches Wellness-Programm

Kohlenhydrate – wichtiger Energielieferant für Muskeln und Gehirn
Besonders wichtig und wertvoll sind die sogenannten komplexen Kohlenhydrate, sie bestehen aus vielen Zuckerbausteinen. Komplexe Kohlenhydrate gelangen im Gegensatz zu einfachen Kohlenhydraten wie Zucker langsam ins Blut und halten den Blutzuckerspiegel konstant. Sie sorgen zudem für ein lange anhaltendes Sättigungsgefühl.

Essen Sie daher bevorzugt ballaststoffreiche Stärkeprodukte wie Nudeln, Reis, Vollkornbrot und Gemüse!

Fette – achten Sie auf Qualität und versteckte Fette!
Ein weiterer wichtiger Baustein unserer Ernährung sind Fette. Sie sind unter anderem Energielieferant, Träger fettlöslicher Vitamine und wichtiger Geschmacksträger. Ihr Energiegehalt liegt doppelt so hoch wie bei Kohlenhydraten und Proteinen.

Fette werden von ernährungswissenschaftlicher Seite her unterschiedlich bewertet. Vermeiden Sie Fette mit vielen gesättigten Fettsäuren (kommen überwiegend in tierischen Nahrungsmitteln wie Butter, Fleisch- und Wurstwaren, Sahne etc. vor). Sie erhöhen das Risiko für Fettstoffwechselstörungen, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen zur Folge haben können.

Bevorzugen Sie Fette mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie pflanzliche Öle und Fette wie Raps- oder Sojaöl. Achten Sie auf die versteckten Fette etwa in Fleisch- und Wurstwaren oder Milchprodukten!

Proteine – der Mix machts!
Ein weiterer Hauptbestandteil der Nahrung sind Proteine. Sie sind unter anderem wichtig für den Muskelaufbau und für das Abwehrsystem.

Achten Sie bei Ihrer täglichen Ernährung auf die richtige Kombination von pflanzlichem und tierischem Eiweiß. Hier spielt die sogenannte “Biologische Wertigkeit” eine große Rolle. Sie gibt an, wieviel Gramm Körpereiweiß aus 100 Gramm Nahrungseinweiß gebildet werden kann.
Die Biologische Wertigkeit ist besonders hoch bei folgenden Kombinationen:

  • Kartoffeln mit Ei
  • Getreide und Ei

Ausreichend Bewegung tut gut!

Neben einer ausgewogenen Ernährung gehört zum Rundum-Wohlgefühl ausreichend Bewegung. Bringen Sie Ihren Körper in Schwung. Beachten Sie dabei, dass Sie sich für gesunde Bewegungsformen entscheiden!
Und noch eins ….. halten Sie durch, die ersten Male sind hart, aber dann läuft es wie von selbst. Und planen Sie Ihre Trainingszeiten fest in Ihren Alltag ein.

Hier noch ein paar kleine Tipps, um in Schwung zu kommen:

  • Entscheiden Sie sich immer für Treppensteigen, nicht für den Aufzug oder die Rolltreppe!
  • Lassen Sie für kurze Strecken das Auto stehen und laufen Sie!

Lassen Sie mal die Seele baumeln!

Dauerstress tut keinem gut – Depressionen, Aggressivität und Ängste können die Folge sein! Umso wichtiger ist es, wenn Sie täglich sehr eingespannt sind, sich ein schönes Umfeld und kleine Ruhepausen zu gönnen.

Umgeben Sie sich mit schönen Dingen
Blumen im Büro, schöne Bilder an den Wänden und angenehme Düfte können Wunder wirken!

Nein sagen tut gut
Lernen Sie Nein zu sagen, es geht auch mal ohne Sie. Lernen Sie Aufgaben zu delegieren.

Gönnen Sie sich kleine Auszeiten
Richten Sie regelmäßige Auszeiten ein. Wenn Sie können, machen Sie einen kleinen Mittagsschlaf – das kann Wunder bewirken.