Eventmanagerin bei SELGROS - Niemals langweilig

Neue Kunden für den Großhändler SELGROS Cash & Carry zu begeistern, ist das Ziel der Eventmanagerin Viktoria Mann. Mit Vollgas ist Viktoria Mann im Januar 2015 in ihre Stelle als Event- und Kommunikationsmanagerin bei dem Großhändler Selgros Cash & Carry gestartet:

Schon im Februar sollten zwei Messen stattfinden, die es vorzubereiten galt. Ihre Aufgabe ist die Koordination aller Aktivitäten, damit der Auftritt des Unternehmens bei einer Veranstaltung gelingt – vom Messebau übers Catering bis zum Marketing und den Einladungen für potenzielle Besucher.

„Ich bin ein Dienstleister im eigenen Haus“, beschreibt sie ihren Job. Von der Zentrale in Neu-Isenburg aus unterstützt sie die 42 Abholmärkte bei der Event-Planung und -Durchführung. Das kann eine Messe sein, bei der neue Kunden auf den Großhändler aufmerksam gemacht werden, oder auch ein Highlight im eigenen Markt: beispielsweise ein „Gastro-Tag“, zu dem die Gastronomen der jeweiligen Region eingeladen werden. Um die Kunden zu begeistern, gibt es dann spezielle Angebote, Rabatte und zusätzliche Programmpunkte und Präsentationen.

Die meisten Arbeitstage verbringt Mann am Schreibtisch. Dann heißt es Organisieren, Delegieren und Kommunizieren. „Es ist niemals langweilig“, freut sie sich. „Man lernt permanent dazu und knüpft unglaublich viele Kontakte.“ Schließlich gehört die Abstimmung mit den anderen Bereichen zum Alltag: Für die Ankündigung eines Events holt sie beispielsweise Angebote für Anzeigen oder Plakate ein, stimmt mit dem Markt ab, welches Budget eingesetzt werden soll, und klärt mit Marketing und Agentur die Gestaltung. Vom Give-Away bis zu den Steckdosen ist sie für jede Kleinigkeit zuständig. Beim Termin ist sie möglichst selbst für einige Tage vor Ort. „Wenn alles steht und die Kollegen loben: super gelaufen, das ist mein Moment der Freude“, sagt Mann.

Eigentlich wollte sie nach dem Studi-um nicht unbedingt im Handel arbeiten. „Ich hatte immer nur die Märkte selbst vor Augen“, erklärt sie. „Dass es im Hintergrund unzählige interessante Positionen gibt, war mir nicht wirklich bewusst.“ Durch Zufall und mit einem gewissen Respekt ist sie dann doch in die unbekannte Herausforderung gestartet. Im Nachhinein kann sie kaum mehr verstehen, dass Absolventen die Branche nicht auf dem Schirm haben: „Ich konnte von Anfang an sehr selbstbestimmt arbeiten“, beschreibt sie eine Kultur, in der jeder in seinem Verantwortungsbereich selbstständig entscheidet. Gleichzeit seien die Kollegen immer ansprechbar, wenn Unterstützung gefragt ist: „Niemand ist sich zu schade, mit anzupacken“, hat sie festgestellt. Das gelte auch über unterschiedliche Hierarchiestufen hinweg. Gerade dieser unkomplizierte Umgang miteinander hat sie von Anfang an überzeugt: „Ich habe mich sofort wohl gefühlt.“