Unser Tipp für Muttertag

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Der Muttertag ist ein Feiertag zu Ehren der Mutter. Er hat sich seit dem 20. Jahrhundert in der westlichen Welt eingebürgert. Im deutschsprachigen Raum und vielen anderen Ländern findet er am 2. Sonntag im Mai statt.
Wie bei vielen unserer heutigen Feste und Ehrentage hat der Muttertag seinen Ursprung bereits im Altertum. Die Urmutter bei den alten Griechen war die Göttin Rhea, Tochter des Uranus und der Gaea, und Mutter aller Gottheiten und Göttinnen. Im griechischen Altertum wurde Mitte März der zu ihren Ehren entstandene Mutterkult im Rahmen eines großen Frühlingsfestes gefeiert.

Der erste bekannte “Mothering Sunday” wurde von dem englischen König Heinrich III (1216-1239) eingeführt, der den dritten Sonntag im März auswählte, an dem Mutter Kirche für ihre Mutterschaft gedankt wurde. Der Ursprung ist also rein religiös. An diesem Feiertag der Kirche war es üblich, auch der leiblichen Mutter zu danken. Die ganze Familie versammelte sich im Elternhaus und die Kinder überreichten meist einen besonderen “Muttertagskuchen”. Urkundliche Erwähnung fand der Tag wohl erstmals im Jahre 1644. Seit diesem Jahr wird dann auch ohne kirchlichen Hintergrund vom englischen Muttertag berichtet, an dem sich Kinder und Enkelkinder bei den Eltern versammelten und feierten. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde er verstärkt in England gefeiert und wurde schließlich auch in Amerika als offizieller Feiertag eingeführt.

Julia Ward Howe, eine Frauenrechtlerin und Schriftstellerin aus Philadelphia forderte 1872 einen nationalen Feiertag für die amerikanischen Mütter einzuführen.
Wiederbelebt wurde die Tradition durch Ann Marie Reeves Jarvis, einer ebenfalls politisch engagierten Frau, Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA. Diese startete zum 2. Todestag ihrer Mutter am 9. Mai 1907 eine Kampagne zur Einführung des Muttertages. Bereits zwei Jahre später wurde der Muttertag in 45 amerikanischen Bundesstaaten offiziell eingeführt. Am 08. Mai 1914 wurde vom amerikanischen Kongress der zweite Mai-Sonntag zum Muttertag erklärt. Zum Ehrentag der Mütter kamen sehr schnell Geschenk- und Grußkarten in Mode. Die Kommerzialisierung des Muttertags, vor allem auch durch die Blumengeschäfte, bewog Anna Jarvis 1923, das Feiern des Muttertags gerichtlich zu unterbinden. Da der Prozesses jedoch erfolglos endete, störte sie eine Feier so sehr, dass sie dafür ins Gefängnis musste. Kurz vor ihrem Tod, im Jahre 1948, erzählte sie einem Journalisten, sie bedauere, den Tag ins Leben gerufen zu haben. Nach dem zweiten Weltkrieg setzte sich dieser Brauch ganz allmählich auch in Europa durch. In Deutschland wurde der Muttertag erstmals 1923 offiziell gefeiert und 1933 zum Feiertag erklärt. Mütter werden an diesem Tag mit kleinen Aufmerksamkeiten, Blumen und lieben Grüssen bedacht. Erwachsene Kinder besuchen an diesem Tag ihre Mutter und lassen sie spüren, dass sie nicht vergessen sind. Der Hauptgedanke dabei ist jedoch, einer lieben Person zu danken, deren Arbeit und Engagement von uns im Alltag schnell als selbstverständlich genommen wird. Es ist der Gedanke, der zählt – und nicht der materielle Wert des Muttertagsgeschenkes.