Festtags-Hit: Käsefondue

In der Schweiz gilt es als Nationalgericht, auch hierzulande ist Käsefondue bekannt und beliebt. An kalten Winterabenden und vor allem auch am Silvesterabend lieben wir den duftenden Käse über dem Feuer. Für einen echten Schweizer ist Fondue übrigens gleichbedeutend mit Käsefondue, womit der allgemein vermutete Ursprung dieses Gerichts auch bereits geklärt wäre.

Mit guter Qualität an den entscheidenden Stellen (Käse, Weißwein, Kirschwasser), einer adäquaten Ausstattung und der richtigen Zubereitung ist es jedoch ein Hochgenuss für Käsefreunde und zudem eine echte Gelegenheit, das Produkt Käse in den Mittelpunkt einer kompletten Mahlzeit zu rücken.

Herkunft des Käsefondues

Tatsächlich ist mit dem Begriff Fondue ursprünglich nur das Käsefondue gemeint gewesen. Ungeklärt ist, ob das Gericht aus Frankreich, aus der französischsprachigen Schweiz oder einer anderen Alpenregion stammt. Über den Ursprung des Käsefondues sind sich die Schweizer deshalb nicht einig.

Welcher Käse zum Fondue?

„Das“ Rezept für Käsefondue gibt es nicht. Wichtig sind aber vor allem beim Käse eine sehr gute Qualität und ein möglichst hoher Reifegrad. Grundsätzlich sollte Hartkäse oder zumindest halbfester Käse mit einem Fettgehalt von mindestens 45% i. Tr. zum Einsatz kommen.

Weichkäse, Blauschimmelkäse etc. können je nach Geschmack Akzente setzen, sind aber bestenfalls zur Abrundung in kleinen Mengen geeignet. Der festere Käse kommt stets zuerst in den Topf.

Der Klassiker unter den Fonduevariationen ist das „Moitie-Moitie“, also übersetzt „Halb-Halb“ aus dem französischsprachigen Südwesten der Schweiz, dem Kanton Fribourg.

Dort werden in erster Linie die Käsesorten Vacherin und Gruyère (Greyerzer) hergestellt und zu gleichen Teilen für das Fondue dieser Region verwendet. Der kräftige Greyerzer gibt dem Fondue einen würzigen Geschmack.