Was sind BBQ Rubs?

Barbecue-Rubs sind Gewürzmischungen auf  Basis mehrerer Zutaten, mit der man sowohl diverse Fleischsorten als auch Gemüse verfeinern kann. Wer eine knusprige Kruste auf seinem Lieblingsfleisch mag, kommt bei Rubs voll auf seine Kosten. Weil Rubs keine Flüssigkeiten  enthalten, werden sie auch Trockenmarinade genannt.

Warum eigentlich Rubs?

Wenn man das Fleisch seiner Wahl vor dem Grillen mit einer Rub einmassiert, bildet sich außen eine schöne Kruste und innen bleibt die Feuchtigkeit im Fleisch erhalten - die perfekte Voraussetzungen für ein unvergleichliches Geschmackserlebnis.

Unerlässlich für ein BBQ Rub

Das Geheimnis einer perfekten BBQ-Würze ist das richtige Mischverhältnis. 

Zucker und Salz sind in allen Rubs enthalten. Genau über diese beiden streiten sich allerdings die Grillmeister. Salz entziehe dem Fleisch die Flüssigkeit und der Zucker würde auf der Fleischoberfläche meist sehr dunkel werden oder gar verbrennen. Um das zu vermeiden, kann man die Gewürzmischung auch erst im letzten Drittel des Garvorgangs auftragen. So verbrennt nichts!

Hier die wichtigsten Hauptkomponenten: (Mengen in Einheiten, z. B. Esslöffeleinheiten)

DIE BASIS (1 EINHEIT)

icon paprika

Der Rub benötigt eine neutrale Basis. Besonders zu empfehlen ist Paprika.

DIE SÜSSE (8 EINHEITEN)

zucker


Grundsätzlich kann jede Art von Zucker verwendet werden. Brauner Zucker ist ein besonderer Hingucker, da er meist mehr Geschmack hat und auch eine optisch schönere Kruste bildet.

SALZ (3 EINHEITEN)

salz

Die richtige Menge  an Salz, ob pur oder gewürzt, bringt Geschmack in den Rub. Jedoch bei der Dosierung achtgeben!

DAS GEWISSE EXTRA

curry

(JE NACH GESCHMACK)
Akzente setzen! Hier bieten sich beispielsweise scharfes Chili oder exotisches Curry an.

Diese Gewürze machen Rubs so richtig LECKER und BESONDERS

Man kann einen Rub nach Rezept oder aber auch einfach nach Lust und Laune selbst herstellen. Grundlage dafür bilden  immer Salz und Pfeffer, die in jeder Gewürzmischung zu finden sind. Die weitere geschmackliche Gestaltung bleibt vollkommen der Fantasie überlassen und kann sehr vielseitig variieren. Sehr beliebte Zutaten sind Knoblauch, Chili oder auch Zitronenpfeffer. Um einen vollendeten Geschmack zu erreichen, kann man beispielsweise auch Senfpulver, Kreuzkümmel, Thymian, Piment, Zimt und Muskatnuss sowie Ingwer verwenden.

Rubs richtig einsetzen

Ein echtes Plus für BBQ-Rubs: Sie lassen sich schnell und einfach anwenden. Bei fertigen Gewürzmischungen entfällt das Zusammenmischen, so dass es gleich losgehen kann. Damit dabei wirklich nichts schiefgeht, ein paar Tipps, wie man die Trockenmarinade richtig anwendet.

3 Tipps fürs richtige Handling

Tipp 1: Rubs dick auftragen

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Bevor man mit dem Einreiben beginnt, etwas Pflanzenöl auftragen. So bleibt die Gewürzmischung auch wirklich am Fleisch haften und es geht weniger verloren. Wie der Name schon vermuten lässt – Rub kommt aus dem Englischen von „to rub“, zu Deutsch „reiben“ – wird die Gewürzmischung vor dem Grillen ins Fleisch einmassiert.

Tipp 2: Rub zart einmassieren

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Dabei ist es wichtig, nicht zu viel Kraft aufzuwenden. Reibt man zu stark, bleibt der Großteil nur an den Händen.

Tipp 3: Lange einwirken lassen

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Wie auch bei einer mit Flüssigkeit angereicherten Marinade, braucht es eine gewisse Zeit, in der der Rub ins Fleisch einziehen kann. Dazu das Grillgut am besten luftdicht in eine Plastikdose legen oder mit Frischhaltefolie einwickeln. Die optimale Einziehzeit im Kühlschrank beträgt mindestens 12 Stunden. Im Gegensatz dazu sollte man bei Fisch, Shrimps und Vergleichbarem nicht über eine Stunde verstreichen lassen.  Vakuumverpackt braucht das Fleisch nicht so viel Zeit. Der Unterdruck bewirkt, dass die Gewürze schneller einziehen.

Unser Fazit!

Die Trockenmarinade ist eine tolle Alternative zur klassischen Grillmarinade. Durch sie entsteht beim Grillen eine leckere Kruste, die nicht nur gut schmeckt,
sondern auch das Fleisch von innen schön saftig hält. Guten Appetit!