Zero waste“ steht für  „Null Verschwendung“ und versteht sich als nachhaltige Philosophie. Hierbei wird das Ziel verfolgt so wenig Abfall wie möglich zu produzieren und möglichst wenige Rohstoffe zu verschwenden. Um einen umweltbewussten Konsum zu fördern, zeigen wir Dir die Stationen Deines nachhaltigen Warenkorbs.

STATION 1: DER EINKAUF

Das Mindesthaltbarkeitsdatum

Das Mindesthaltbarkeitsdatum – nachfolgend kurz MHD – ist  kein Verfallsdatum. Hier gilt es den Unterschied gegenüber einem Verbrauchsdatum zu kennen. So dürfen Lebensmittel nach Ablauf des MHD weiter verkauft und verzehrt werden, das Verbrauchsdatum jedoch gilt als letzter Tag der Haltbarkeit. Produkte in einer verschlossenen Verpackung sind nach richtiger Lagerung meist noch länger zu genießen. Ist die Lebensmittelpackung jedoch geöffnet, verliert das MHD sowieso seine Funktion. Wie bei Obst und Gemüse solltest Du auf Deine Sinne Sehen, Riechen und Schmecken vertrauen. Sollte das Lebensmittel verdorben sein, wirst Du eine Veränderung des Aussehens, des Geruchs und des Geschmacks feststellen. Verlasse Dich auf Dein Gefühl und leiste so Deinen persönlichen Beitrag die Lebensmittelverschwendung nachhaltig zu reduzieren.

butter

joghurt

kaese

STATION 2: DIE LAGERUNG

STATION 3: DER VERBRAUCH

Küche ohne Müll durch Resteverwertung

Das wichtigste Vorab: Einen Essensplan für die Woche schreiben und so  den Einkauf von unnötigen Lebensmitteln vermeiden. Auch wer sich daran hält, wird es regelmäßig mit Essensresten zu tun haben. Hier gilt der Leitfaden: Lieber mehr kochen und portionsweise einfrieren, als im Kühlschrank vergammeln zu lassen. Suppen und Eintöpfe sind ideale Resteverwerter. Hier kannst Du für den Fond jegliche Gemüsereste wie Strunkteile und Zwiebelschalen oder auch Knochen und Fleischabschnitte wiederverwerten. Küchenabfälle, die sich wirklich nicht verzehren lassen, leisten dafür gute Dienste im Garten; beispielsweise sind  Bananenblätter ein super Dünger. Kartoffelschalen und Zitrusschalen lassen sich ideal in Reinigungsmittel umformen. Einfach mal probieren und selbst kreativ werden. Essensreste, die dann doch im Müll landen, sollten unbedingt ihren Weg in die Biotonne finden, um als Kompost für die Biogasanlage wertvolle Dienste leisten zu können.

TIPP 1

zettel

Nutze saisonale oder wöchentliche  Angebote als Basis für Deinen Essensplan.

TIPP 2

schuessel

Nutze plastikfreie  Alternativen wie Wachspapier, Papier, Stoff oder Glasdosen, um Deine Lebensmittel einzufrieren.