Selbstgemachte Marmelade

Hol dir den Sonnenschein ins Glas!

Was gibt es Besseres zum Frühstück als ein frisches Brot mit selbst gemachter Marmelade? Einfach köstlich! Man schmeckt förmlich den Sommer. Hol Dir doch auch den Sonnenschein ins Glas und mach Deine Marmelade selbst. Das ist gar nicht so schwer und macht zudem großen Spaß. Hauptsaison für das Marmelade kochen sind die Monate Juli bis September, nämlich dann, wenn Obst und Beeren reif sind und Bäume und Sträucher voll hängen mit den fruchtigen Leckereien. Dann zeigt die Natur wieder, was sie alles zu bieten hat und wir können bei unseren Frucht-Kreationen aus den Vollen schöpfen. Brombeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren, Mirabellen, Aprikosen & Co. eignen sich hervorragend für selbst gemachte Marmelade.

 

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Vorbereitung

Nur frische und reife Früchte verwenden. Diese sollten einwandfrei sein, also keine Druckstellen und ähnliches haben. Das Obst sollte erst kurz vor der Verarbeitung gewaschen werden, da sonst zu viele Aromen verloren gehen. Erst dann wird es zerkleinert und abgewogen. Obst mit Schale, wie Äpfel oder Birnen, wird erst nach dem Schälen abgewogen.

WELCHER TOPF EIGNET SICH?
Fürs Marmelade kochen eignet sich am besten ein hoher Topf, da so verhindert wird, dass der Fruchtbrei überkocht.

GLÄSER
Zum Abfüllen der Marmelade sind Gläser mit Schraubverschluss am besten geeignet. Sie müssen einwandfrei sauber und nicht kaputt sein. Vor dem Befüllen sollten die Gläser mit heißem Wasser ausgespült und anschließend zum Abtropfen auf ein feuchtes Tuch gestellt werden. Befüllt werden die Gläser bis zum Rand. Nach dem Verschließen die Gläser für kurze Zeit auf den Deckel gedreht hinstellen.

Aufbewahrung

Die Marmeladengläser sollten an einem dunklen und kühlen Ort aufbewahrt werden. Der Keller ist zur Lagerung besonders gut geeignet. Ist das Marmeladenglas erst einmal offen, dann sollte es in jedem Fall im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Geliermittel

GELIERZUCKER
Er gibt dem fertigen Brotaufstrich nicht nur die Süße, sondern geliert die Marmelade und macht sie für längere Zeit haltbar. Gelierzucker besteht aus Haushaltszucker, Pektin und Säure (Wein- oder Zitronensäure). Pektine werden zum Gelieren der Konfitüren benötigt. Sie sorgen zusammen mit der Säure für die richtige Konsistenz der Marmelade.

Es gibt verschiedene Sorten von Gelierzucker:

GELIERZUCKER 1:1
Zucker und Früchte werden jeweils zu gleichen Teilen verwendet. Durch den hohen Anteil an Zucker ist die Konfitüre oder Marmelade mindestens 1 Jahr haltbar.

GELIERZUCKER 2:1
Auf zwei Teile Frucht kommt ein Teil Zucker. Durch den relativ niedrigen Zuckergehalt ist der Aufstrich nur rund ½ Jahr haltbar.

GELIERZUCKER 3:1
Auf drei Teile Frucht kommt ein Teil Zucker. Auch dieser Aufstrich ist lediglich nur knapp ½ Jahr haltbar.

AGAR-AGAR
Agar-Agar ist ein pflanzliches Geliermittel, das aus Algen gewonnen wird. Als Faustregel nimmt man auf 500 ml Flüssigkeit 1 Teelöffel Agar-Agar (entspricht ca. 5 g).

VERY BRITISH UND TOTAL LECKER

Absolut beliebt ist der cremige Aufstrich, der ursprünglich aus England stammt. Besonders bekannt ist Lemon Curd. Es eignen sich aber neben Zitronen besonders auch Orangen oder viele andere Zitrusfrüchte als Geschmacksgeber für Curds. Curds machen nicht nur als Brotaufstrich eine gute Figur, sie sind auch als Füllung von Torten sehr beliebt.