Melonen

Im Sommer mögen wir es lieber leicht: Deshalb steht die Melone ganz oben in der Liste der erfrischenden Sommersnacks. Welche Melonensorten es gibt und was du beim Kauf beachten kannst, verraten wir dir in diesem Beitrag.

Eine Frage der Definition: Melonen – Obst oder Gemüse?

Wassermelone

Melonen sind Kürbisgewächse und zählen damit im botanischen Sinn zum Gemüse. Das, was wir als Melone genießen, sind die Früchte der Pflanze. Wegen ihrer harten Schale werden sie auch als Panzerbeere bezeichnet. Sie gehören außerdem zu den nicht-klimakterischen Früchten. Das bedeutet, dass sie nach der Ernte nicht wesentlich nachreifen. Sie werden lediglich saftiger und weicher, aber nicht süßer. Am besten schmecken Melonen in ihrer Hochsaison im Sommer, etwa von Juni bis September. Im Handel ist die Melone in der Obst-Abteilung zu finden.

Melonen werden schon seit Tausenden von Jahren als wertvoller Wasserspeicher geschätzt – vor allem in Afrika. Dort vermuten Botaniker auch den Ursprung des Gewächses.

 

Erfrischung gefällig? In deinem Selgros-Markt bekommst du das ganze Jahr über aromatische Melonen, die du pur genießen oder mit süßen und herzhaften Zutaten zu köstlichen Kreationen kombinieren kannst.

Zu unseren aktuellen Angeboten

Von süß bis saftig: Melonensorten

Die inzwischen über 750 bekannten Melonen-Sorten lassen sich zwei verschiedenen Arten zuteilen, nämlich den Wasser- und den Zuckermelonen. Letztere unterteilt man noch einmal in drei Gruppen: Cantaloupe-Melonen, Honigmelonen und Netzmelonen (z.B. Galiamelonen). Zuckermelonen sind, wie der Name schon sagt, süßer als Wassermelonen und haben ein festeres Fruchtfleisch. Tatsächlich sind sie näher mit den Gurken verwandt als mit den Wassermelonen. Das erkennt man daran, dass die Samen in der Mitte der Frucht liegen und so einfach vor Verzehr entfernt werden können.

Sowohl Wasser- als auch Zuckermelonen verfügen über einen hohen Wasseranteil und enthalten zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, darunter Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium und Vitamin C. Außerdem sind sie äußerst kalorienarm – noch ein Grund mehr, an einem heißen Sommertag beherzt zuzugreifen!

Cantaloupe-Melone

Cantaloupe-Melone

Aussehen
Runder Körper. Beige bis hellbraune Schale mit einem weißbraunen Netz. Innen kräftig orangefarbenes Fruchtfleisch.

Geschmack
Aromatisch, saftig, süß

Charentais-Melone

Charentais-Melone

Aussehen
Ähnlich der Cantaloupe. Runder Körper. Hellgrüne Schale mit dunkelgrünen Nähten. Orangefarbenes Fruchtfleisch.

Geschmack
Sehr saftig, intensiv aromatisch

Futuro-Melone

Futuro-Melone

Aussehen
Ovaler Körper, der an einen Football erinnert. Raue dunkelgrüne Schale mit gelben Furchen. Innen cremefarbenes Fruchtfleisch.

Geschmack
Sehr aromatisch, süßlich

Galiamelone

Galiamelone

Aussehen
Runder Körper, gelbe Schale bei reifer Frucht. Weißgrünes, feinmaschiges Netz rund um die Melone. Innen weißgrünes Fruchtfleisch.

Geschmack
Süß

Honigmelone

Honigmelone

Aussehen
Länglich ovaler Körper mit sonnengelber, je nach Sorte glatter bis leicht warziger Schale. Helles, weiß-grünliches Fruchtfleisch

Geschmack
Intensiv süß

Wassermelone

Wassermelone

Aussehen
Runder oder länglicher Körper je nach Sorte, hellgrüne bis dunkelgrüne Farbe. Schale einfarbig, marmoriert oder gestreift. Innen rot mit Samen im Fruchtfleisch.

Geschmack
Frisch, knackig, süß

Wassermelonen

Mit einem Wasseranteil von bis zu 95 % ist die Wassermelone die kalorienärmste Melonensorte – und extrem vielseitig: Püriert und mit Früchten oder Säften kombiniert macht sie sich wunderbar in erfrischenden Smoothies, Sorbets oder Fruchtcocktails. Auch als Suppe schmeckt sie in süßer und herzhafter Variante. Auf dem Grill karamellisiert der in der Wassermelone enthaltene Zucker und macht sie zu einem köstlichen Dessert. Du kannst sie auch pur als süßen Snack oder sogar mit herzhaften Zutaten wie Schinken und Käse kombiniert genießen.

Die beiden im Handel verfügbaren Sorten sind Crimson Sweet und Sugar Baby. Die Crimson Sweet hat einen ovalen Körper. Die dunkelgrüne Schale ist von hellgrünen Streifen durchzogen. Ihr Fruchtfleisch ist fest und besonders saftig. Melonen der Sorte Sugar Baby sind dagegen rund. Unter der dunkelgrünen Schale versteckt sich ein appetitlich rotes Fruchtfleisch.

Inzwischen gibt es auch Sorten mit gelbem Fruchtfleisch. Diese werden zu den sogenannten Ananasmelonen gezählt. Wassermelonen können bis zu 100 kg schwer werden. Im Handel sind jedoch in der Regel Exemplare mit maximal 25 kg erhältlich.

Übrigens: Auch der weiße Teil zwischen Fruchtfleisch und Schale ist bedenkenlos essbar. Geschmacklich erinnert er am meisten an Gurke. Und auch die Kerne sind echte Kraftpakete! In einigen Ländern werden sie als besonders protein- und ölreicher Snack verzehrt. Probier es mal aus: Dafür einfach die Wassermelonenkerne waschen, trocknen und in der Pfanne mit ein wenig Öl rösten. Nach Belieben würzen und zum Salat oder als Knabberei reichen. Wichtig ist, dass du die Kerne gut zerkaust, damit sie ihre Wirkung entfalten können. Alternativ kannst du die getrockneten Kerne zu Pulver zermahlen und als Proteinplus über dein Müsli oder Joghurt streuen.

Noch mehr Rezepte rund um die Melone findest du auf unserer Rezepte-Seite. Verwende einfach die Stichwortsuche und entdecke neue Lieblingsrezepte von einfach bis raffiniert!

Finde dein Rezept

Zuckermelonen

Benannt nach dem Ort ihrer europäischen Zucht, Cantaloupo, dem päpstlichen Gut in der Nähe von Rom, verwöhnte diese feine Melonensorte schon die Gaumen von Päpsten und Königen.

Eine besondere Unterzüchtung ist die Charentais-Melone aus der Region rund um die französische Stadt Cavaillon. Wegen ihres intensiven Melonengeschmacks gilt sie als die Königin der Melonen.

Die Futuro-Melone wird aufgrund ihres Aussehens auch Piel de sapo genannt, was übersetzt “Krötenhaut” bedeutet. In Spanien wird sie häufig zu Serrano-Schinken gereicht.

Die Galiamelone ist eine leckere Dessertmelone und schmeckt am besten leicht gekühlt.

Die Honigmelone kennen viele Genießer in der Kombination mit Schinken. Sie ist auch unter den Bezeichnungen Amarillo, Gelbe Kanarische oder Wintermelone zu finden. Erste Kulturen der Honigmelone lassen sich schon vor über 4.000 Jahren im damaligen Persien und Ägypten nachweisen.

Ein Test für die Sinne: reife Melonen erkennen

Im Gegensatz zu anderen Obst- und Gemüsesorten sieht man Melonen ihre Reife nur bedingt an. Es gibt jedoch einige Hinweise, auf die du beim Kauf achten kannst, damit ein besonders leckeres Exemplar in deinem Einkaufswagen landet:

Hör gut zu! Reife Wassermelonen erkennst du vor allem am Geräusch. Klopfst du leicht auf die Schale, kannst du einen satten, dumpfen Klang hören. Die Farbe der Schale an sich gibt keine Auskunft über den Reifegrad. Aber eine feste, glänzende Schale sowie goldgelbe Flecken sind ein gutes Zeichen dafür, dass die Melone voll ausreifen durfte. Die so genannten Bodenflecken zeigen nämlich an, wo die Melone auf dem Boden gelegen hat. Mit steigendem Zuckergehalt entwickeln sich diese Flecken während des Wachstumsprozesses von weiß zu goldgelb.

Achte außerdem darauf, dass der Stängel noch grün und nicht braun ist.
Größere Exemplare enthalten mehr Wasser. Wer es lieber süßer mag, greift daher am besten zu den kleineren Melonen.
Ist die Melone bereits angeschnitten, halte Ausschau nach Stücken mit einer schön kräftigen roten Farbe ohne mehlige oder matschige Stellen.

Bei Zuckermelonen ist dagegen eine feine Nase gefragt. Reife Zuckermelonen zeichnen sich durch einen angenehm süßen Geruch aus. Die Schale gibt bei Fingerdruck leicht nach, darf aber nicht zu weich sein. Bei der Cantaloupe sind grünliche Vertiefungen in der Größe einer Münze zu suchen. Sie befinden sich unten oder oben an der Melone; dort ist sie von der Rebe gefallen. Das gegenüberliegende Ende sollte bei Fingerdruck leicht nachgeben. Greife zu Galiamelonen, deren Netz rund um den Melonenkörper stark runzelig ist. Bei unreifen Melonen ist das Netz noch glatt. Eine reife Honigmelone darf nicht kleben. Leichte Vernarbungen rund um den Stiel sind hier ein Zeichen für Süße.

Damit’s lange hält: Melonen richtig lagern

Dank ihrer dicken Schale halten es ganze Melonen (je nach Reifegrad) problemlos ein bis zwei Wochen außerhalb des Kühlschranks aus. Um ihren Geschmack bestmöglich zu erhalten, lagere sie an einem kühlen und trockenen Ort. Temperaturen zwischen acht und 13 Grad sind ideal für die Melonen, die in der Regel aus wärmeren Regionen stammen.

Für maximale Erfrischung kannst du Melonen etwa eine halbe Stunde vor Verzehr im Kühlschrank kühlen. Alternativ kannst du Melonen im Kühlschrank bis zu drei Wochen lagern.
Bereits aufgeschnittene Melonen behalten mit Frischhaltefolie abgedeckt ihr Aroma, sollten auf jeden Fall im Kühlschrank aufbewahrt und zügig verzehrt werden.

Zum Einfrieren eignen sich Melonen aufgrund ihres hohen Wasseranteils nur bedingt. Die Zellstruktur des Fruchtfleischs ist instabil, sodass die Melone beim Auftauen matschig wird und an Aroma verlieren kann. Du kannst das Fruchtfleisch ohne Kerne pürieren und in Eiswürfelformen einfrieren. Damit hast du gleich eine erfrischende Zugabe für deinen Sommercocktail.

Wie anderes Obst und Gemüse können auch Melonen durch Einlegen haltbar gemacht werden. Dazu die Melone in Würfel schneiden, Kerne entfernen und in einem salzigen Sud mit Gewürzen aufkochen. Anschließend in einer Mischung aus Limettensaft und Essig einlegen. Schon hast du eine pikante Gemüsebeilage für Grillgerichte.

Gut kombiniert: Erstklassige Zutaten für dein Menü mit Melone bekommst du in deinem Selgros-Markt. Hier findest du alles von frischem Obst und Gemüse über hochwertiges Fleisch und Fisch bis zu Spezialitäten aus aller Welt!

Dein Selgros-Markt in deiner Nähe

In jeder Form perfekt: Melone schneiden

Melonen sind in der Küche vielseitig verwendbar und lassen sich mit dem richtigen Schnitt in die passende Form bringen.

Dafür braucht es vor allem ein gutes Messer. Ein großes Allzweckmesser beispielsweise ist ideal, um es mit der Schale aufzunehmen und auch das Fruchtfleisch sauber zu durchtrennen ohne es zu zermatschen. Achte außerdem auf eine rutschfeste Unterlage. Vor dem Schneiden solltest du die Melone gründlich waschen, damit kein Schmutz von der Schale auf das empfindliche Fruchtfleisch gelangen kann. Entferne anschließend die beiden Enden der Melone. So kannst du sie auf die flachen Enden stellen und hast mehr Halt beim Schneiden.

Am einfachsten kommt man in den Genuss, wenn man die Melone halbiert und das süße Fruchtfleisch direkt aus der Schale löffelt. Denke daran, bei Zuckermelonen zunächst die Kerne zu entfernen. Das geht am einfachsten mit einem Löffel.
Besonders hübsch für Salate oder Fruchtcocktails sind Melonenbällchen, die du mit einem Kugelausstecher aus dem Fruchtfleisch lösen kannst.

Willst du es etwas handlicher, dann kannst du die Melone achteln und anschließend Scheiben abschneiden. Unser Profi-Tipp: Wenn du bei den einzelnen Scheiben rechts und links ein wenig mehr vom Rand entfernst, kannst du die Melone leichter essen ohne den ganzen Fruchtsaft im Gesicht zu verteilen.

Für die etwas dekorativere Variante empfehlen wir praktische Würfel: Dazu das Melonenviertel längs und quer bis zur Rinde gitterförmig einschneiden. Die dadurch entstandenen Stücke lassen sich einfach herauslösen und pur genießen, auf Grillspieße stecken oder mit Fetakäse zum Salat mischen.

Du willst deine Gäste beeindrucken? Mit etwas Geschick und dem passenden Messer lassen sich Melonen mit kunstvollen Schnitzereien ganz besonders appetitlich in Szene setzen. Willst du beispielsweise eine Honigmelone schälen, ist ein Tourniermesser das perfekte Werkzeug. Die Klinge mit ihrer Vogelschnabelform ermöglicht es, das Messer nahe am Fruchtkörper entlang zu führen und somit die Schale vom Fruchtfleisch zu trennen.

Schneidige Messer, Kugelausstecher und weiteres Zubehör, damit bei der Zubereitung von Melonen einfach alles rund läuft, bekommst du in deinem Selgros-Markt!

Zu unseren aktuellen Angeboten