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Adventskalender

Weihnachtlicher Adventskalender

Alle Jahre wieder bringt der Adventskalender Freude in die Vorweihnachtszeit. Die Auswahl ist inzwischen so riesig, dass garantiert für jeden Geschmack etwas dabei ist. Wem wir diese wunderbare Weihnachtstradition verdanken, sowie Tipps für das Gestalten eines eigenen Adventskalenders verraten wir dir in diesem Beitrag.

Inhaltsverzeichnis

  • Der Adventskalender – was steckt dahinter?
    • Warum gibt es Adventskalender mit 25 Türchen?
  • Welche Arten von Adventskalendern gibt es?
  • Adventskalender selbst befüllen – was brauche ich?
    • Geschenkideen für den Adventskalender
    • Adventskalender basteln – eine Anleitung

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Der Adventskalender – was steckt dahinter?

Adventskalender gehören für uns fest in die Reihe der Weihnachtstraditionen. Dabei ist die Geschichte des Adventskalenders im Vergleich zu anderen Brauchtümern – wie beispielsweise jenen rund um den Nikolaus – wesentlich jünger.
Im Grunde verdanken wir diese Erfindung kindlicher Ungeduld und Vorfreude.

In den Wochen vor Weihnachten sollten sich Groß und Klein auf die Geburt Christi vorbereiten. Das Wort “Advent” hat seine Wurzeln in der lateinischen Sprache und bedeutet “Ankunft”. Um Kindern die Zeit bis zum sehnsuchtsvoll erwarteten Fest zu veranschaulichen und ihnen damit das Warten zu erleichtern, ließ man sich Verschiedenes einfallen. Ein Beispiel ist der Adventskranz. Andere nutzten Bilder mit Weihnachtsmotiven, von denen jeden Tag ein weiteres aufgehängt wurde, sodass mit dem Herannahen des Festes auch die Wohnung weihnachtlich geschmückt wurde. Ebenfalls weit verbreitet war die Methode, mit Kreide Striche auf eine Tür zu malen. Jeden Tag durfte ein Strich weggewischt werden, bis am Heiligabend alles wieder blank geputzt war.
Daneben gab es Kalender in Form von Weihnachtsuhren, auf denen der Zeiger immer weiter wanderte, oder Adventskerzen mit Strichen, die jeden Tag angezündet wurden.

Anfang des 20. Jahrhunderts begeisterten die ersten gedruckten Adventskalender große und kleine Wartende. Einen davon verdanken wir dem Verleger Gerhard Lang. Er hieß “Im Lande des Christkinds” und zeigte das Christkind in Vorbereitung auf Weihnachten. Der Kalender bestand aus zwei farbenprächtigen Papierbögen. Einer davon hatte 24 Textfelder, der andere 24 Bilder. Jeden Tag wurde eines der Bilder ausgeschnitten und auf das passende Textfeld geklebt, sodass sich nach und nach ein Gesamtbild ergab.

Das Interesse war geweckt und Lang entwickelte weitere Kalender. Inspiration fand er in seiner eigenen Kindheit: Auch seine Mutter hatte ihm mit einem selbstgebastelten Adventskalender und süßem Gebäck das Warten auf Weihnachten versüßt.
Andere Verlage hatten ebenfalls das große Potenzial der Idee erkannt und stiegen in das Geschäft rund um den Adventskalender ein.

Die ersten Adventskalender mit Türchen zum Öffnen erschienen um 1920. Dahinter warteten Weihnachts- und Winterbilder oder auch Sprüche und Bibelverse auf ihr Entdecken. Später versteckte man Schokolade oder andere Süßigkeiten hinter den Türchen – eine echte Besonderheit, immerhin waren Naschereien damals noch so etwas wie ein Luxusgut. Spätestens ab dann wollte kaum einer mehr auf den Adventskalender verzichten. Nach dem 2. Weltkrieg reihte sich das Öffnen von Türchen oder Säckchen endgültig in die Reihe der unverzichtbaren Weihnachtstraditionen ein.

Mach anderen oder dir selbst eine vorweihnachtliche Freude: Bei Selgros bieten wir dir eine große Auswahl verschiedener Adventskalender mit leckeren oder nützlichen Füllungen aus Bereichen wie Food, Getränke oder Beauty. Ob für Männer, Frauen, Partner, Freunde oder Kinder – hier wirst du garantiert fündig! 

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Warum gibt es Kalender mit 25 Türchen?

Die Zahl 24 war nicht immer gesetzt. Vor allem die Vorläufer der heute uns bekannten Adventskalender begannen nicht am 1. Dezember, sondern am 1. Adventssonntag. So variierte die Zahl der Tage zwischen 21 und 27. Der eine oder andere setzte die Zählung sogar weit über Weihnachten hinaus bis zum 6. Januar fort.

Auch heute finden sich neben den bekannten Exemplaren mit 24 Türchen solche mit 25, und zwar in Anlehnung daran, dass im englischsprachigen Raum Weihnachten traditionell am 25. Dezember gefeiert wird. Manche Hersteller nutzen den Adventskalender zusätzlich als Silvester-Countdown und steigern die Vorfreude auf den Jahreswechsel mit weiteren kleinen Überraschungen nach Weihnachten.

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Adventskalender selbst befüllen – was brauche ich?

Wenn du die Überraschung lieber etwas persönlicher gestalten möchtest, kannst du einen eigenen Adventskalender befüllen. Ob für den Partner, Freunde, Kinder oder (Groß-)Eltern: Mit einem individuell gestalteten Adventskalender kannst du besonders gut auf die Wünsche und Interessen deiner Liebsten eingehen.

Geschenkideen für den Adventskalender

24 Tage zu füllen, kann eine ganz schöne Herausforderung sein. Hier ein paar Ideen, womit du deinen persönlichen Adventskalender befüllen kannst:

  • selbstgebackene Plätzchen (z.B. Bunte Weihnachtsplätzchen)
  • selbstgemachte Pralinen und Schokolade
  • typisches Weihnachtsgebäck und -süßigkeiten wie Lebkuchen, Zimtsterne, Dominosteine, gebrannte Mandeln
  • Gewürzmischungen, z.B. für Glühwein oder Weihnachtskakao
  • Ausstechformen für Kekse
  • winterliche Duftkerzen
  • Tee oder Kaffee in Probiergrößen
  • Trinkschokolade
  • Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen
  • weihnachtliche Dekoration und Baumschmuck
  • Wellnessartikel und Kosmetikprodukte, z.B. Gesichtsmasken, Handcreme, Pflegelotion, Körperpeeling, Nagellack, Bartpflege, duftende Badezusätze
  • Warmes für den Winter: Kuschelsocken, Mütze, Schal, Handschuhe
  • Rubbellose
  • Mini-Spiele
  • Schmuck
  • Selbstgebasteltes, z.B. Lesezeichen, Schlüsselanhänger
  • handschriftliche Briefe mit lieben Worten
  • Sticker
  • Rätselheft
  • Bücher, Filme oder Hörbücher rund um Weihnachten
     

Adventskalender basteln – eine Anleitung

Sind alle Geschenke besorgt, stellt sich die Frage: Wie gestalte ich den Adventskalender am besten? Im Grunde ist so ein Adventskalender eine wunderbare Gelegenheit, kreativ zu werden. Denn auch alte Zeitungen, leere Toilettenpapierrollen oder Streichholzschächtelchen können im Handumdrehen zur Geschenkverpackung umgestaltet werden. Diese kannst du mit Stickern, Anhängern und Schmuck dekorieren.

Inzwischen gibt es fertige Adventskalender-Zubehörsets zu kaufen. Darin enthalten sind kleine Schachteln, Beutel oder Säckchen, in denen die vorweihnachtlichen Geschenke ihren Platz finden. Für mehr Nachhaltigkeit kannst du zu wiederverwendbaren Verpackungen greifen. Dafür bieten sich Stoffbeutel oder vorgefertigte Adventskalender aus Holz an.

Die fertigen Pakete oder Beutel kannst du beispielsweise in einem hübschen Karton oder Korb präsentieren – oder aufhängen. Zum Abschluss unseres Beitrags verraten wir dir eine unserer Lieblingsideen für einen DIY-Adventskalender:

Du brauchst:
1 großen Zweig (z.B. Birke)
Küchengarn
Weihnachtsdekoration
Goldstift
buntes Geschenkpapier
weitere Deko nach Wahl, z.B. Sticker, Deko-Tape, Glitzer

  1. Ast aufhängen – er wird zum Geschenketräger. Dafür befestigst du an beiden Enden des Astes Küchengarn und knotest die losen Enden jeweils zu einer kleinen Schlaufe. Du kannst den Ast entweder an einem Haken an der Decke oder an der Wand befestigen.
  1. Geschenke einpacken. Für diese Idee eignen sich Schachteln oder Kartons aus Tonpapier besonders gut. Außerdem verbergen sie die eigentliche Form des Geschenks und steigern den Überraschungseffekt! Alternativ kannst du die Geschenke direkt in Geschenkpapier einwickeln. Du kannst farbenfrohes oder weihnachtliches Geschenkpapier oder auch braunes Packpapier oder Zeitungspapier verwenden und die kleinen Päckchen nach Belieben mit Stickern, kleinen Dekoelementen, Deko-Tape, Tannenzweigen oder Strohsternen dekorieren. 
    Schreibe mit Goldstift die Zahlen von 1 bis 24 auf die Päckchen oder greife dafür auf Sticker, beschriftete Wäscheklammern oder Anhänger zurück. Anschließend umwickelst du deine Geschenke mit Küchengarn – längs, quer oder diagonal, Hauptsache dein Geschenk ist sicher verschnürt – und hängst sie an den Ast. Das Küchengarn darf dafür mal länger, mal kürzer sein.
     
  2. Ast dekorieren. Sind alle Geschenke aufgehängt, kannst du den Ast nach Lust und Laune weihnachtlich schmücken.

Alles zum Füllen und Gestalten deines individuellen Adventskalenders bekommst du mit nur einem Stopp beim Selgros-Markt in deiner Nähe. Lass dich inspirieren von der großen Vielfalt an Food- und Non-Food-Artikeln sowie saisonalen Specials!

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