Sankt Martin

Sankt Martin

“Ich geh’ mit meiner Laterne” – jedes Jahr am 11.11. ziehen Kinder, ihre Eltern und alle, die dem Brauch beiwohnen möchten, mit bunten Laternen durch die Straßen und singen Lieder zu Ehren von St. Martin. Aber wer war eigentlich der heilige Martin und woher kommen die Brauchtümer rund um ihn? In diesem Beitrag haben wir ein paar erleuchtende Erkenntnisse für dich zusammengefasst. Rezeptideen für ein gelungenes Martinsmahl inklusive!

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Wer war St. Martin?

Die meisten von uns kennen Sankt Martin bereits als edlen Reiter, der in der Kälte seinen Mantel mit einem Bettler teilte. Dahinter steckt mehr als eine Geschichte – denn den heiligen Martin hat es wirklich gegeben: Der Offizierssohn Martin von Tours war seit seinem 15. Lebensjahr als Leibwächter des Kaisers Konstantin II dem Militärdienst unterstellt. In dieser Funktion ereignete sich auch die berühmte Mantel-Episode:

Martin befand sich auf seinem Ross vor den Stadttoren Amiens, als er auf den frierenden Bettler traf. Um ihm in seiner Not zu helfen, teilte Martin seinen dicken Mantel mit seinem Schwert in zwei Hälften und schenkte eine Hälfte dem Bettler. In der Nacht darauf soll ihm Jesus, bekleidet mit der verschenkten Mantelhälfte, erschienen sein. Seitdem gilt Martin als Jünger Jesu. Das ihm später angebotene Bischofsamt wollte er dennoch nicht annehmen. Martin galt Zeit seines Lebens als sehr bescheiden und sah sich eines solch hohen Amtes nicht würdig. Das Volk bestand dennoch darauf und so wurde Martin von Tours um 370 zum Bischof erklärt. Mit seiner späteren Heiligsprechung wurde aus Martin von Tours postmortem schließlich Sankt Martin.

Warum ist St. Martin am 11.11.?

Der St.-Martins-Umzug ist zweifelsfrei ein Brauch, den wir in der dunklen Novemberzeit gut gebrauchen können! Die schönen Laternen erleuchten Straßen und Gemüter und stimmen schon ein wenig auf die darauffolgende Weihnachtszeit ein. Das macht den 11.11. also zu einem idealen Datum für den Martinsumzug. Aber was steckt noch dahinter? Tatsächlich ist dieses Datum kein Zufall: es entstammt der Grablegung des heiligen Martins, die am 11.11.379 stattfand. Mit dem Martinstag gedenken wir der guten Taten, die Martin zu Lebzeiten vollbrachte und erinnern mit den leuchtenden Laternen an die Lichterprozession, die an diesem Tag zu Martins Ehren stattfand.

Du möchtest auch an einem St.-Martins-Umzug teilnehmen oder deine Fenster stimmungsvoll dekorieren? Wir erklären dir, wie du in ein paar einfachen Schritten eine Laterne selbst basteln kannst.

Laternen

Laterne basteln für den Martinstag: Tipps & Tricks

Sie bringen den dunklen Novemberabend, vor allem aber auch Kinderaugen zum Leuchten: die bunten Martinslaternen. Diese kannst du zur Sankt-Martins-Zeit in deinem Selgros-Markt in vielen Formen und Farben erwerben. Wir bieten dir aber auch alles, was du benötigst, um selbst aktiv zu werden und für dich oder zusammen mit deinen Kindern eine individuelle Laterne für den Martinsumzug zu gestalten. Hier eine kurze Bastelanleitung, wie du in nur wenigen Schritten eine kreative Laterne kreierst:

Variante 1 – die klassische Martinslaterne:

  • Transparentpapier und
  • Tonpapier (in den Farben deiner Wahl)
  • Draht
  • Schere
  • Kleber
  • Laternenstab

Und so geht's: Wähle zunächst ein möglichst dickes Tonpapier, aus dem du die Grundform für deine Laterne schneidest. Nimm die gemessene Breite mal Vier, damit du vier gleich breite Seitenteile erhältst (an einem Ende Endstück für den Kleberand von ca. 1 bis 2 cm nicht vergessen). Diese schneidest du an einem Stück aus und faltest das zurechtgeschnittene Papier so, dass vier gleich große Seitenteile entstehen. Nun wird es kreativ: Gestalte die einzelnen Seiten nach deinen Wünschen, indem du aus dem Papier Formen herausschneidest, zum Beispiel Sterne oder Kreise. Diese beklebst du an der späteren Innenseite deiner Laterne mit buntem Transparentpapier. Nun kannst du deine Laterne mit Hilfe der vorgefalteten Stellen in Form bringen und den Kleberand mit Kleber an der Laternen-Innenseite befestigen. Noch an zwei gegenüberliegenden Seiten im mittleren oberen Bereich ein kleines Loch für den Draht durchstechen (an diesem wird dann später der Laternenstab eingehängt), Draht durchfädeln – fertig ist deine selbstgebastelte Laterne!

Variante 2 – Laterne aus PET-Flasche:

Eine schöne und auch nachhaltige Alternative kannst du mithilfe einer alten Plastikflasche zaubern. Dazu benötigst du:

  • eine PET-Flasche
  • Transparent- und
  • Tonpapier (in den Farben deiner Wahl)
  • Draht
  • Schere
  • Kleber/doppelseitiges Klebeband
  • Laternenstab

Anleitung: Reinige und trockne die Plastikflasche zunächst gründlich. Danach kannst du den Flaschenhals vorsichtig mit einer Schere abschneiden. Schneide ein Stück buntes Transparentpapier auf die Größe der Flasche zu, sodass du sie damit komplett ummanteln kannst. Mit einem schmalen Streifen doppelseitigem Klebeband kannst du es dann an der Flasche befestigen. Als nächstes benötigst du am oberen Rand der Flasche zwei gegenüberliegende Löcher, durch die du den Draht für den Laternenstab fädeln kannst. Nun kannst du deine selbstgemachte Laterne noch nach Belieben mit verschiedenen Formen verzieren, die du aus Tonpapier ausschneidest und dann ringsherum auf die Laterne klebst – wir wünschen viel Spaß und gutes Gelingen!

Eine Gans zu St. Martin: Woher kommt die Tradition?

Zum Martinstag gehört für viele die Martinsgans einfach dazu – aber weshalb eigentlich? Es gibt einige Legenden, die eine schlüssige Erklärung liefern, warum wir den Martinstag mit einer festlichen Martinsgans verbinden. Eine, die sich schon seit vielen Jahrhunderten hält, ist die Legende, dass Martin sich damals im Gänsestall versteckte, um die Ernennung zum Bischof zu umgehen. Das Geschnatter der Gänse soll ihn aber schließlich verraten haben. Eine andere Legende besagt, dass eine Schar Gänse eine Predigt von Martin unterbrochen haben soll und diese daraufhin gefangen und verzehrt wurden. Wesentlich älter und daher womöglich mit einem höheren Wahrheitsgehalt verbunden, ist die Tatsache, dass die Tradition auf einer Pflichtabgabe basiert, die früher an die Lehnsherren zu entrichten war. Da diese auf den Martinstag fiel und es oftmals eine Gans war, die zur Begleichung der Pflicht an den Lehnsherren gegeben wurde, entstand vermutlich aus diesem geschichtlichen Ursprung die berühmte Martinsgans, die dann zur Feier des Tages direkt verspeist wurde.


Martinsgans kaufen: Das musst du wissen

Bevor du deine Martinsgans bestellst, überschlage kurz, mit wie vielen Personen du rechnest. Pro Gast kannst du ca. 500 Gramm Rohgewicht einplanen.

Eine Gans sollte immer komplett durchgegart sein. Du kannst pro Kilogramm Gans circa mit einer halben Stunde Garzeit rechnen. Ist die Gans fertig, so erkennst du das daran, dass sich das Fleisch gut vom Knochen ablösen lässt und der austretende Saft klar ist.

Wenn du dich für eine tiefgefrorene Gans entscheidest, bedenke dabei, dass sie rund 24 Stunden benötigt, um vollständig aufzutauen. Dann kannst du mit der weiteren Zubereitung beginnen.
 

Die Martinsgans: Lieber klassisch oder mal ganz anders?

Eine klassische Martinsgans wird gerne mit Beilagen wie Rotkohl und Klößen serviert. Wenn du Unterstützung bei der Zubereitung benötigst, findest du hier  unser Rezept für den perfekten Gänsebraten. Du möchtest Gans mal ganz anders servieren? Dann haben wir drei weitere tolle Rezeptideen zum Nachkochen für dich zusammengestellt:


Ganz ohne Gans: St. Martin mal vegetarisch

War St. Martin Vegetarier? Diese Annahme ist zumindest unter Tierschützern beliebt – schließlich suchte der heilige Martin der Erzählung nach Schutz bei den Gänsen und lebte bewusst sehr asketisch. Wohingegen der Konsum von Fleisch zu seiner Zeit als Luxus galt. Wenn dir also die fleischfreie Alternative am St.-Martinstag eher zusagt, haben wir hier ein paar herbstliche vegetarische Inspirationen anstelle einer festlichen Gans für dich zusammengetragen. Alle Zutaten findest du wie immer in deinem Selgros-Markt.

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